Saturday, Nov 25th

Last update:09:00:00 PM GMT

You are here: Erfolgsgeschichten

Ein Kooperationsprojekt von ...

  • u.bus GmbH

  • Bildungsmarkt e.V.

  • Internationaler Bund

u.bus GmbH Gesellschaft für regionale Entwicklung und europäisches Projektmanagement - Aufgabe: Zielgerichtete Planung und Steuerung der partnerschaftlichen Projektarbeit.
bildungsmarkt e.v. - Ein Unternehmen der beruflichen Aus- und Weiterbildung und der sozialen Dienstleistung in Berlin - Aufgabe: TN-Qualifizierung und Fachkräfteaustausch
Internationaler Bund Berlin - Ein Unternehmen der beruflichen Aus- und Weiterbildung und der sozialen Dienstleistung in Berlin - Aufgabe: TN-Qualifizierung und Fachkräfteaustausch

Erfolgsgeschichten

Arbeiten und Lernen in der Flughafenregion Rotterdam

E-Mail Drucken PDF

job destination airport” ist ein Projekt, das jungen arbeitlosen Menschen  aus Berlin verhilft sich auf das internationale Berufsleben vorzubereiten. Beginnend mit einem 2 monatigem intensiv Sprachkurs  werden sie auf ihren Aufenthalt in den Niederlanden  vorbereitet. Anschließend  trainieren sie während eines 3 monatigen Praktikums ihre interkulturellen Kompetenzen,  Sprachkenntnisse und sammeln Erfahrung im internationalem Berufsleben. Vor Ort werden die jungen Erwachsenen von unserem Partner Werkcenter Nederland BV betreut. Auch nach der Rückkehr aus den Niederlanden erfolgt ein Monat lang die Unterstützung bei der Jobvermittlung durch die Betreuer in Berlin.

 

Weiterlesen...

job destination BER

E-Mail Drucken PDF

Interview mit Jana M., (33), die mit jda im Frühsommer 2011 in Schweden gearbeitet hat

Interviewerin: Jana, sie als Kauffrau für Bürokommunikation kamen mit dem Ziel zu job destination airport, sich in Richtung einer Arbeit am Flughafen neu zu orientieren. Hat das funktioniert?

Jana: Ja. Wenn alles klappt, beginne ich im Oktober eine Fortbildung zur „BER-Servicekraft“. Das ist ein einmaliges Programm, welches den Probebetrieb des BER begleiten wird. Auf diese umfangreiche Erfahrung und die Chance auf einen Job am Flughafen freue ich mich schon sehr.

I: Herzlichen Glückwunsch! Inwiefern hat jda dazu beitragen können, dass sie sich nun dieser Herausforderung gewachsen fühlen?

J: Es war sehr hilfreich, sich über zwei Monate hinweg mit professioneller Unterstützung beruflich neu zu orientieren. Natürlich war es auch sehr wichtig, erst mal den Mut und die Sicherheit zu bekommen, in einer fremden Sprache zu sprechen. Ich hatte da schon große Hemmnisse.

I: Und nun trauen sie sich zu, in einer fremden Sprache zu arbeiten?

J: Ja. In meinem Praktikum in einem Touristenbüro mit Anbindung an den Flughafen in Skelleftea/ Schweden habe ich neben Übersetzungsarbeiten vom Englischen ins Deutsche auch englischsprachige Touristen betreut und mit Ihnen Stadtführungen auf Englisch begleitet; und am Flughafen selbst war Englisch quasi die Hauptsprache.

I: Das hört sich an, als hätten sie in Ihrem dreimonatigen Praktikum eine Menge Souveränität gewonnen?
SAS_of_to_Skellefte

J: Neben den neuen beruflichen und sprachlichen Kenntnissen habe ich insgesamt in dem Auslandsaufenthalt eine Menge bereichernder persönlicher Erfahrungen gesammelt. Und aus Dingen, die nicht sofort so glatt liefen, habe ich am Ende am meisten gelernt.

I: Das heißt, sie sind insgesamt gestärkt aus dem Programm gegangen?

J: Definitiv. Ich habe neuen Schwung bekommen. Mein Selbstbewusstsein ist gestärkt und ich schlage nun einen völlig neuen beruflichen Weg ein - auf den ich mich riesig freue.

I: Nun, dann wünschen wir ihnen auf diesem neuen gestärkten Weg alles Gute!

 

Fotos: B. Altunkaynak

job destination airport - Jahresrückblick 2010

E-Mail Drucken PDF

Unser Trainings- und Vermittlungsprogramm job destination airport geht im kommenden Jahr in die zweite Runde. Aus diesem Grund wagen wir einen Blick zurück.

Allgemein

2010 haben 53 junge Menschen an unserem Programm teilgenommen und über die Hälfte hat inzwischen einen Arbeits- oder Ausbildungsplatz gefunden. Sie kommen aus den verschiedensten Bereichen: Einzelhandel, Logistik, Tourismus, Fremdsprachenkorres-pondenz, Gastronomie, Mediengestaltung. Es nahmen Hochschulabsolvent/innen teil und auch junge Menschen, die ihre Ausbildung oder ihr Studium aus unterschiedlichsten Gründen nicht erfolgreich abgeschlossen haben. Sie haben einen gemeinsamen Nenner: die Lust, eine Sprache zu erlernen und den Wunsch einen Arbeitsplatz mit internationalem Flair zu finden.

Intensiver Sprachunterricht (vorrangig Englisch / Französisch), interkulturelles Training und Teamcoaching in Berlin haben unsere Gruppen auf den Alltag und das Zusammenleben im Ausland sehr gut vorbereitet. Groningen, Helsinki und Marseille waren für 3 Monate ihre Heimat.

Betriebliche Qualifizierung im Ausland

Die Praktikumsplätze stimmen wir auf die Berufsziele unserer Teilnehmer ab:

Kinderbetreuung, Eventmanagement, EU-Projektarbeit, Assistenz der Bauleitung, Konditorei, Gastronomie und Tourismus sind nur einige Beispiele.

In Cafés oder Hotels werden Englisch oder Französisch besonders trainiert. Wer schon fortgeschrittene Fremdsprachenkenntnisse hat, kann im Praktikum auch verantwortungsvollere Aufgaben übernehmen. Am Beispiel einer Fremdsprachen-sekretärin zeigt sich, dass daraus sogar eine echte win-win-Situation entstehen kann:

Der Arbeitgeber, ein holländischer Whirlpoolhersteller, war froh über eine Muttersprachlerin im Haus. Mit ihrer Hilfe baute er sein deutsches Vertriebsnetz aus. Im Gegenzug konnte die junge Frau endlich ihr Wissen und ihre Fähigkeiten in der Praxis einbringen. Bei allen Teilnehmenden werden Praktikum und erworbene Kompetenzen mit dem „Europass Mobilität“ zertifiziert.

Vermittlungserfolge

Mit  Elan und gesteigertem Selbstwertgefühl verfolgten die Teilnehmer ihre beruflichen Ziele konsequent. Über 50 % erhielten nach ihrer Rückkehr einen Arbeitsvertrag oder einen Ausbildungsplatz mit Übernahmegararantie. Sie arbeiten im Check-in bei Air France, bei der Lufthansa in der Kundenberatung, in den Galeries Lafayette als Verkäuferin, als Hotelfachfrau im Hotel Mandala, als Junior Qualitätsmanagerin bei Stadler Pankow GmbH oder  als Konditorin und in der Gastronomie.

Ein Teilnehmer hat sich in den Niederlanden so gut bewährt, dass ihn sein Praktikumsbetrieb in ein festes Arbeitsverhältnis übernommen hat. Einer anderen jungen Frau ist der Quereinstieg in die Arbeit mit Kindern gelungen: In Helsinki arbeitete sie im englischsprachigen Kindergarten mit, zurück in Berlin bewarb sie sich mit der Unterstützung Ihres Jobberaters und unserem Bewerbungscoaching auf eine Stelle als Kinderanimateurin im 4* „Hotel Bergwelt“ in Obergurgl (Österreich), wo sie inzwischen die kleinen Skifahrer betreut.

Für künftige erfolgreiche Vermittlungen bauen wir unsere Unternehmenskontakte vor allem in und um den Flughafen BBI kontinuierlich aus. Wir ermitteln in intensiven Gesprächen mit den Personalverantwortlichen den Personalbedarf der Firma, um unsere Teilnehmer möglichst passgenau an die offenen Arbeitsstellen vermitteln zu können.

Ausblick 2011

2011 geht es nach Skelefftea (Nordschweden), Helsinki, Marseille und in die Niederlande. Wenn TN nach ihrem dreimonatigen Praktikum zurückkehren, haben sie ein echtes Bewerber-Plus auf dem Berliner Arbeitsmarkt: Sie sind qualifiziert für eine Arbeit im internationalen Umfeld.

Internationale Berufserfahrung, Fremdsprachen und interkulturelle Kompetenz hebt sie von ihren Mitbewerber/innen ab.

Interview mit einer Teilnehmerin

E-Mail Drucken PDF

Josephine Fedler, 20 Jahre, früher CTA, heute macht sie eine Ausbildung als Hotel-Fachfrau im Hotel Mandala. Sie war mit unserem Programm 3 Monate in Marseille.

Was hat Sie motiviert, das JDA- Programm mitzumachen?

Ich hatte keine Lust mehr, zu Hause zu hocken, ich wollte raus, etwas unternehmen.

Wie sind Sie auf das Programm gekommen?

Meine Jobberaterin meinte, der Beruf als Stewardess würde gut zu mir passen und drückte mir einen JDA- Flyer in die Hand. Die Idee mit der Stewardess hat sich schnell erledigt, wegen meiner Flugangst, aber das Programm habe ich trotzdem mitgemacht.

Was haben Sie in den 6 Monaten gelernt?

Französisch! Ich hätte sonst nie die Chance oder das nötige Kleingeld gehabt, eine Sprache komplett neu zu lernen. Im Hotel haben wir viele Franzosen, die sind froh, wenn ich mit ihnen Französisch spreche.

Und für den Beruf?

Geduld. Ich habe mein Praktikum in dem Atelier einer Schmuckherstellung gemacht und musste sehr geduldig Schmuckstücke montieren. Das war eine große Herausforderung. Und außerdem ist es spannend und lehrreich, eine fremde Arbeits- und Unternehmenskultur kennen zu lernen.

Und für’s Leben?

Ich habe eine neue Freundin hinzugewonnen, Alexa, die mit mir das JDA- Programm gemacht hat. Ohne Alexa wäre ich auch nie auf die Idee gekommen, mich für das Hotelfach zu interessieren.

Welchen Tipp würden Sie den Teilnehmern von JDA mit auf den Weg geben?

Sie sollten sich gut auf das Land und die Leute vorbereiten. Sich mit deren Geschichte und Kultur beschäftigen. Und natürlich möglichst gut die Sprache erlernen. Ich habe mir mit CD’s geholfen und übe immer noch damit.

Was vermissen Sie an Frankreich?

Die Mittagspause. Es war so erholsam, mittags eine Stunde zu relaxen. Ein bisschen Sehnsucht ist auch geblieben. Alexa und ich reden häufig über die Zeit in Marseille und schmieden Urlaubspläne.

Könnten Sie sich vorstellen, in Frankreich zu leben?

Nein, definitiv nicht. Dafür bin ich in Berlin viel zu fest verwurzelt. Aber Urlaub jederzeit

Destination: Job

E-Mail Drucken PDF

Über ein Jahr haben wir nun schon 53 junge Frauen und Männer nach Marseille, Helsinki und Oss/ Groningen ins Praktikum geschickt. 37 sind schon zurück in Berlin und 19 davon haben einen Job gefunden.

Zu den neuen Arbeitgebern zählen die Lufthansa, Air France und das Hotel Mandala am Potsdamer Platz. Die Zeit im Ausland, das Erlernen einer neuen Sprache und unbekannter Arbeitsmethoden hat den jungen Leuten Augen und Türen geöffnet.

Patricia erfüllte sich einen lang gehegten Traum: sie arbeitet bei Air France am Flughafen Tegel im Check-in. Das Praktikum in Frankreich gab bei der Bewerbung den Ausschlag. Yonca hätte schon vor der Abreise nach Marseille ihren neuen Job als IT-Fachfrau antreten können. Doch ihr Arbeitgeber, das Unternehmen Stadler, hat Projekte in Frankreich und wollte, dass sie vor Arbeitsbeginn ihr Französisch aufpeppt.

Ob in der Kundenbetreuung, als Sicherheitskraft oder Zahntechnikerin, Verkäufer oder als Bodenpersonal am Flughafen Schönefeld, das Engagement der Teilnehmer für unser Programm hat sich gelohnt. Wenn auch nicht jeder Teilnehmer sofort in Arbeit ist, so sind doch alle durch die Zeit im Ausland weltoffener und selbstbewusster geworden. Dieser Erfolg wäre ohne die gute Zusammenarbeit mit den Jobcentern, unseren Partnern im Ausland und den lokalen Unternehmen in Berlin und Brandenburg nicht möglich gewesen.

Seite 2 von 2